Seit dem 22.8.2014 wird auch in der 10. Integrierten Sekundarschule wieder gearbeitet und fleißig gelernt. Am sogenannten Präsenztag traf sich das Kollegium, um neue Kolleginnen und Kollegen zu begrüßen, erste organisatorische Absprachen zu treffen und natürlich auch um sich gegenseitig von der schönen Sommerzeit zu berichten.
Es ist erstaunlich, was sich am Arbeitsort ‚Schule‘ binnen sechs Wochen alles verändert, obwohl doch anscheinend die Schule stillsteht. Allein unser Team der Ergänzenden Förderung und Betreuung an der 10.ISS hat nicht nur eine neue Kollegin hinzubekommen. Vielmehr haben wir zum ersten Mal überhaupt eigene Räume erhalten, um unseren Schülerinnen und Schülern verschiedene Beschäftigungsangebote im Ganztagsbereich machen zu können. Binnen kürzester Zeit hat unser Team aus fünf, teilweise leergeräumten Klassenzimmern in einem Nebengebäude, einen einladenden Freizeitbereich mit verschiedenen Funktionsräumen gemacht. Dort können unsere Schüler_innen von nun an ihre Hausaufgaben erledigen, Spiele spielen, Radio hören oder auch einfach mal nur entspannen.
Neue Pausenzeiten, neue Stundenpläne und mit dem „teilgebundenen Ganztag“ sogar eine neue Ganztagsform …
Man könnte noch unzählige weitere Veränderungen aufzählen, die mit dem Beginn des Schuljahres eintraten. Jede davon hat das Ziel, unsere Schule ein Stückchen besser zu machen. Wie immer bedeuten sie aber auch eine Herausforderung für alle Beteiligten, da man sich erstmal daran gewöhnen muss.
Für unser Team zum Beispiel heißt es nun, die Ganztagsbetreuung tatsächlich ganztägig durchzuführen. Bereits am Vormittag haben einige Klassen ihre Ganztagsstunde, in der sie den Freizeitbereich aufsuchen und die dortigen Angebote wahrnehmen können. Für die Schule ist dies ein Riesenschritt hin zur sog. Rythmisierung. Das heißt, dass sich für unsere Schüler_innen an zwei Tagen der Woche tatsächlich Anspannung (Fachunterricht) und Entspannung (Ganztagsbetreuung) über den Tag abwechseln.
Ich bin extrem gespannt darauf, wo diese Reise noch hingeht. Vorher muss mir aber bitte noch jemand den Zahlencode unseres Schlüsselkastens geben – Schließlich kann man den in sechs langen Ferienwochen schonmal vergessen.
In diesem Sinne – alles neu macht der September!
Sebastian Unger
Projektleiter der EFöB an der 10. ISS
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