Rechtsextremismus hat mittlerweile vielfältige Erscheinungsformen und Rechtsextremisten gehen gezielt in gesellschaftliche Segmente, in denen sie zuvor eher selten zu finden waren. Die NPD-Strategie der „Bürgernähe“, mit der sie sich bei Straßenfesten, Ferienfreizeiten, in Vereinen und Initiativen zunehmend Raum zu verschaffen sucht, ist ein Beispiel dafür, wie Neonazis ihre Strategien „modernisiert“ haben. Sie sind nicht mehr ohne weiteres gleich an Äußerlichkeiten erkennbar, sie greifen „linke“ und „ökologische“ Themen auf und versuchen, sich als Teil gesellschaftlicher Normalität zu inszenieren, insbesondere auch in ländlichen Gegenden. Auch die Handlungsfelder der Kinder- und Jugendhilfe haben sie zunehmend im Blick: ob Kindertageseinrichtungen oder Jugendzentren, ob Familienzentren oder jugendpolitische Kampagnen – überall wird die Erfahrung gemacht, dass sich Rechtsextremisten engagieren, um so die Vereinsstrukturen und die lokalen Öffentlichkeiten zur Bühne für ihre rassistischen und antidemokratischen Aktivitäten zu benutzen.
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