e728735935Rechtsextremes Gedankengut in sozialen Onlinenetzwerken möchte niemand haben. Man will nicht einmal darüber nachdenken. Und überhaupt, was sollen denn diese rückwärtsgewandten Ideologien in unserem modernen Internet? Aber genau dort, im Internet, lässt sich die rechte Propaganda sehr effektiv verbreiten, da mit wenig Aufwand und wenig personellem Einsatz viele Menschen erreicht werden können. Und das oft, ohne dass wir es merken. 

Versteckt auf Satireseiten bei Facebook oder unter Aufrufen gegen Kriminalität und Kinderschänder, finden sich rechtsgerichtete Organisationen oder Einzelpersonen, die das rechte Gedankengut unter die Leute bringen wollen. Bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken kann es sehr schnell passieren, dass man selbst unbewusst bei der Verbreitung mitwirkt. Da wird mal ein Cartoon mit völlig unpolitischem aber witzigen Inhalt geteilt, aber niemand achtet darauf, von welcher Ursprungsseite der Cartoon kommt. Ein Aufruf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern – wer stimmt dem nicht zu? – wird weitergegeben, ohne darauf zu achten, wer eigentlich aufruft. Der unbedachte Klick auf den „Gefällt mir“-Button oder das Teilen von Inhalten unbekannter Herkunft kann aber schon zu viel sein, wenn man an der Ausbreitung von Rechtspopulismus nicht beteiligt sein will.

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