logo_jugendhilfe_web Unterstützende Anreize für durch Armut benachteiligte Eltern zur Erhöhung der Teilnahmebereitschaft an Elternkursen

Die Angaben in dieser Kurzfassung beruhen auf den Ausführungen in meiner gleichnamigen Abschlussarbeit von 2011 (BA-Arbeit an der ASH Berlin).

Elternkurse gem. § 16 SGB VIII/KJHG zu besuchen fällt vielen Eltern nicht leicht. Es gibt dabei verschiedene Hemmschwellen zu überwinden. Vor allem Eltern in Armut sind durch mehrseitige Beschränkungen stark beeinträchtigt. Diese wirken stark auf den Glauben an die eigene Erziehungsfähigkeit und führen in vielfältigen Formen dazu, dass sie in immer prekärere Lagen hinsichtlich ihres sozialen Status geraten. Ein Entkommen daraus ist erschwert, weil es immer wieder an der Grundstabilität fehlt. Beeinflussende Faktoren, die Eltern an der Teilnahme hindern, sind: hierarchische, soziale, kulturelle, räumliche, zeitliche und finanzielle Zugangsschwellen (vgl. AWO 2010: 49). So wundert es nicht, dass nur 15% der TeilnehmerInnen von eltern- und familienbildnerischen Angeboten der unteren sozialen Schicht angehören, 50% aber der Mittel- und Oberschicht zugeordnet werden können (vgl. Lösel 2006: 82).

Doch wie müssen Anreizverfahren gestaltet werden, um vor allem sozial benachteiligte Eltern zu einer Teilnahme an Elternkursen zu bewegen? Die wichtigsten Erkenntnisse dazu, können aus dem instrumentellen Lernen, dem emotionspsychologischen Ansatz, dem kognitiven Motivationsmodell abgeleitet werden.

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