Alles begann mit diesem: „Boah, kannst du cool malen.“ Mein Hobby ist das Zeichnen von Cartoons und das blieb natürlich auch den Kindern in der EFöB nicht verborgen. Für die Kids ist man ziemlich schnell eine Art Walt Disney (auch wenn ich davon Lichtjahre entfernt bin 😊). Ich antwortete stets mit einem: „Das kann jeder lernen, auch du.“ Meistens erntete ich ein ungläubiges: „Quatsch, ich kann nicht malen.“

Bei einer Verlosung zum Weihnachtsevent gab es Gutscheine der Erzieher als Hauptpreis. Einer war ein „Comic-Workshop“ mit 2 Freunden. Aus diesem einen Nachmittag dauernden Workshop wurde dann auf Bitten der Kinder unsere Comic-AG. Schnell fanden sich einige Kinder der vierten und fünften Klassen und es konnte losgehen.

Um letztendlich ein Comic entstehen zu lassen, haben die Kinder gerade was das Zeichnen von Menschen betrifft sehr viel gelernt. Zum Glück hatte ich jede Menge Tricks in meinem Fundus. So wurden irgendwann aus Strichmännchen tatsächlich Menschen, die sich bewegen und zwar so, wie das Kind es sich vorgestellt hatte.

Auch die Mimik wurde geübt, das hat allen besonders viel Spaß gemacht. Wie zeichnet man eine traurige, fröhliche, erstaunte verliebte…Person? Und vor allem, wie schafft man es, dass sie auch in die richtige Richtung schaut? Wie kriegt man das mit den Haaren hin, ohne dass jede Figur einen geraden und viel zu hohen Haaransatz hat?

Und dann gibt es ja noch die Hände (die absolute Königsdisziplin beim Comic zeichnen) vor allem, wenn sie auch noch was festhalten sollen.

Aber irgendwann ist es mit dem Lernen auch mal gut, denn die Kinder standen in den Startlöchern, endlich sollte es mit den eigenen Geschichten losgehen. Jedes Kind hat sich eine Geschichte ausgedacht, die von jedem mit Hilfe einer Tabelle kurz zusammengefasst wurde: Titel, Hauptperson, Ort, wie beginnt die Handlung, was für ein Problem tritt auf, passiert eine Überraschung und wie wird das Problem gelöst.

An Hand seiner Geschichte überlegte sich dann jeder, was auf die einzelnen Bilder gezeichnet werden soll, was in die Sprechblasen geschrieben wird und wie viele Bilder es überhaupt werden.

Bis so ein Comic ganz fertig ist braucht man natürlich viel Zeit (ein Schuljahr bei 1x wöchentlicher AG), viel Spaß (es wurde immer sehr viel gelacht), starke Nerven (manno, der hat am Tisch gewackelt)…

Aber es lohnt sich auf jeden Fall, denn zu Recht sind die Kinder sooo stolz auf das was sie geschafft haben. Es ist einfach schön zu erleben, wenn sie ihre Hefte verkaufen, auf die alle anderen Kinder schon lange gewartet haben und von allen Seiten Anerkennung bekommen.

Es wäre schön, wenn die AG auch im nächsten Schuljahr angeboten werden kann, an Anmeldungen wird es sicher nicht mangeln.

Dorothea Gaede

Anmerkung der Redaktion: Wir können uns gut vorstellen, dass Sie ein bisschen neugierig sind. Der Comic ist eine wunderbare Gemeinschaftsarbeit der Kinder und Frau Gaede. Hier Comic 2018 EFoeB Giesensdorfer Schule können Sie gerne einen Blick hineinwerfen. Bitte bedenken Sie, dass die Kinder damit ein bisschen Geld für ein Eis (vielleicht auch aus zwei Kugeln) verdienen möchten. Ganz unten auf dieser Seite finden Sie die Möglichkeit zweckgebunden zu spenden. Wir finden, dass sie die Anerkennung sehr verdient haben! 🙂

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