Die Kiezsterne

Familienalltag in Berlin: Die Eltern müssen für den Lebensunterhalt sorgen und sich fast nebenher um Kinder und Haushalt kümmern. Das ist schon manchmal in Konstellationen mit Vater, Mutter, Kinder nicht ganz einfach. Noch schwieriger wird es, wenn mehrere Kinder im Haushalt leben und Vater oder Mutter alleinerziehend sind. Familienangehörige, die unterstützen könnten, leben oft weit weg. Freunde haben nur begrenzt Zeit. Leidtragende sind oft die Kinder.

Chancen auf Förderung und Bildungsmöglichkeiten gehen verloren. Lange oder ungünstige Arbeitszeiten und die Koordination mehrerer Geschwisterkinder machen es schwierig Sportvereine oder musische und kreative Angebote zu besuchen. Wer mehrere Kinder hat, weiß wie schwierig es ist jedem gerecht zu werden und in geeigneter Weise zu fördern ohne sich zweiteilen zu müssen.

Hier kommen die Kiezsterne zum Einsatz. Die Kiezsterne sind ehrenamtliche MitarbeiterInnen die Familien im Bezirk unter die Arme greifen. Denn – manchmal ist es so einfach Abhilfe zu schaffen. Kiezsterne wohnen in der Nachbarschaft und haben keine weiten Anfahrtswege. Sie sind schnell Vorort und können Familien den Rücken stärken. Das tun sie, indem sie den Familien Zeit schenken. Sei es durch eine Wegbegleitung der Kinder in Freizeitangebote, durch gemeinsame Unternehmungen, Hilfe bei den Hausaufgaben oder die Beschäftigung und Betreuung der Kinder, während die Eltern den Haushalt erledigen oder Termine wahrnehmen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und bunt wie das Leben.

Das Anliegen der Kiezsterne ist es unkompliziert, kurzfristig und kurzzeitig unterstützen zu können. Das Motto: „Jeder soll die Möglichkeit haben ein Ehrenamt auszuüben, ob mit viel oder wenig Einsatz. Wir verteilen es auf viele Schultern.“ Die Kiezsterne wurden im Februar 2017 im Rahmen des SRL-Projektes ins Leben gerufen.

Martina Riester, Mitarbeiterin im Stadtteilzentrum Steglitz e.V., betreut die Kiezsterne. Sie koordiniert die Einsätze der Ehrenamtlichen, bespricht mit ihnen die Einsätze, organisiert Teamsitzungen und unterstützt, wo es notwendig ist. Die Ehrenamtlichen bringen sich mit ihren persönlichen Stärken ein, sie bestimmen das Zeitkontingent, ihres Einsatzes und lernen die Familien vorher in einem gemeinsamen Gespräch kennen. Wenn die Chemie stimmt vereinbaren Kiezsterne und Familien das weitere Vorgehen.

Informationen und Kontakt:

Martina Riester
Diplom Sozialpädagogin + Ehrenamtskoordinatorin
Telefon 0157 58 25 65 83

E-Mail m.riester[at]sz-s.de

Leonorenstr. 33B, 12247 Berlin

 

Was Familien über Ihren Kiezstern sagen:

• „Wir, das heißt mein Sohn Quentin, 9 Jahre alt, und ich, Michaela, habe die Kiezsterne über das Jugendfreizeitangebot Käseglocke kennengelernt. Seit einem halben Jahr begleitet uns Michael, der ehrenamtlich dort arbeitet. Er hilft 1x wöchentlich Quentin bei den schulischen Aufgaben. Da ich alleinerziehend bin und Quentin eigentlich nur von Frauen betreut wird, finde ich den Ausgleich sehr gut. Die beiden haben viel Spaß bei ihrer Zusammenarbeit und Quentin geht seitdem an seine Aufgaben viel lockerer heran und seine Leistungen haben sich sehr verbessert. Uns ist der Michael sehr wertvoll und sympathisch. Wir wollen ihn nicht mehr missen!!!“ Quentin + Michaela

• „Für mich Frau. M. ist eine gute Frau mit gute Laune und gute Ideen für meine Kinder.“

• „Die Kinder sagen, es ist perfekt. Er hilft uns allen und fragt immer was wir noch brauchen. Eigentlich ist er nur für die Nachhilfe da, aber danach nimmt er die Kinder mit nach Hause und dort können sie Klavier spielen.“

• „Am Anfang des Schuljahres habe ich von meiner Tochters Lehrerin erfahren, dass es Kiezsterne gibt. Die ehrenamtlichen Lehrer und Lehrerinnen können Kinder als Nachhilfe unterrichten. Nach einer Versammlung in der Käseglocke habe ich Frau Riester und Frau E. kennengelernt. Seit fast einem Jahr treffen wir uns regelmäßig am Mittwoch. Frau E. hilft meiner Tochter im Fach Deutsch mit allem Möglichen, das sie zur Verfügung haben. Ich hoffe es, dass meine Tochter mit Frau E. Unterstützung ihr Ziel erreichen könnte und ich möchte mich auch gern bei Frau E. herzlich bedanken für Ihre Mühe und Aufmerksamkeit.“

 

Warum ich ein Kiezstern bin!

• „Ich mag die Menschen und helfe ihnen gern, Müttern, Kindern, allen …“

• „Menschen, die aus einem kulturell ganz anders geprägten Land stammen, sich bei uns einleben wollen und müssen, verstehen und erwarten immer wieder nicht das, was sie hier erleben. Sie bleiben oft einsam, auch wenn sie Arbeit haben und die Sprache lernen. In einem solchen Fall versuche ich, zu einem besseren Verständnis des hiesigen Lebens beizutragen.“

• „Kinder sind die wichtigsten Menschen, die es gibt. Für sie ist die Zukunft und sie sind die Zukunft. Schon in ein paar Jahren werden sie es sein, die die sogenannte Gesellschaft eines Landes darstellen. Einem Kind die benötigte Förderung nicht zu geben, um beispielsweise in der Schule die Herausforderungen zu meistern, wäre nicht nur menschlich tragisch, sondern auch gesellschaftlich.“

• Ich helfe und gebe gern ein bisschen Kraft von mir, damit diese anderweitig weitergeleitet und verwendet wird, in Freude umgewandelt und in anderer Form im Umlauf bleibt …

• … weil ich gern für hilfebedürftige Menschen da bin und das besonders in meinem Kiez!

• Ich fühle mich reich beschenkt vom Leben und möchte gerne weitergeben und teilen.

• …weil nichts wertvoller ist als Nächstenliebe und der sicherste Weg zum eigenen Glück.

• …die eigenen Probleme ganz klein werden, wenn man sieht wie es anderen geht und womit sie zu kämpfen haben.

Hier sind wir: Leonorenstr. 33B, 12247 Berlin – Sie erreichen uns mit Bus M82, X83, M76, 181, 187, 283.

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Leonorenstr. 33B, 12247 Berlin

Kiezsterne

Informationen und Kontakt:

Martina Riester
Diplom Sozialpädagogin

Telefon 0157 58 25 65 83
E-Mail m.riester@sz-s.de
Leonorenstr. 33B,
12247 Berlin

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